Pokalreise endet erneut im AchtelfinaleSV Leuthen/Oßnig – BSV Chemie Tschernitz 2:3 n. V.
Ein weiteres Mal nimmt unsere Pokalreise im Achtelfinale gegen einen Kreisoberligisten ein Ende.
Die Ausgangslage vor der Partie war klar: Durch den Ligaunterschied gingen die Jungs aus Tschernitz als Favorit in die Begegnung. Doch davon ließ sich unsere Mannschaft keineswegs beeindrucken.
Von Beginn an hielten unsere Jungs dagegen und machten es dem höherklassigen Gegner schwer.
Kurz vor der Halbzeit schlugen die Gäste dann jedoch gleich doppelt zu und stellten innerhalb weniger Minuten auf 0:2. Doch unsere Jungs zeigten Moral: Max Quegwer belohnte mehrere Anläufe schließlich mit dem wichtigen Anschlusstreffer zum 1:2-Halbzeitstand.
Danach wurde es verrückt…
Mit zunehmender Spieldauer wurde die Partie immer hitziger und die Gäste ließen ihren Frust zunehmend anmerken. Die Zweikämpfe wurden härter und körperlicher. Doch davon ließ sich Aaron Lehmann nicht stoppen. In der 80. Minute fasste er sich ein Herz und erzielte den viel umjubelten 2:2-Ausgleichstreffer!
Nur zwei Minuten später reagierte unser Trainerteam und brachte Kevin Paul für Lorenz Kindermann in die Partie, um für eine mögliche Verlängerung gewappnet zu sein.
Und genau diese sollte auch folgen!
Doch anstatt einer ruhigen Verlängerung entwickelte sich die Partie endgültig zu einem hitzigen Pokalfight. Insgesamt vier weitere Karten wurden verteilt – darunter eine Gelb-Rote Karte sowie eine glatt Rote Karte gegen unser Team.
Als wäre das nicht schon bitter genug, bekamen die Gäste einen äußerst umstrittenen und viel diskutierten Elfmeter zugesprochen. Diesen verwandelten sie zum 2:3-Führungstreffer.
Damit mussten unsere Jungs die letzten sieben Minuten der Verlängerung in Unterzahl zu neunt bestreiten. Trotz dieser schwierigen Situation gab sich unsere Mannschaft nicht auf und erspielte sich sogar noch mehrere Möglichkeiten zum erneuten Ausgleich.
Leider wollte der Ball nicht mehr ins Netz.
So endet unsere Pokalreise erneut im Achtelfinale. 2:3 nach Verlängerung – bitter, vor allem nach dieser kämpferischen Leistung unserer Jungs.
Trotz des Ausscheidens können wir stolz auf die Mannschaft sein.


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